Linkes und Liberales JA zum Vollverhüllungs-Verbot

Eidgenössische Abstimmung 7. März 2021

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Welches Signal sendet die Schweiz in die Welt?

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"Dieser Islamismus, der den Glauben in Geiselhaft nimmt, ist keine Religion, sondern eine faschistoide Ideologie, die nicht nur den Frauenhass predigt, sondern auch den Judenhass und die antidemokratische Scharia."

Alice Schwarzer 2021

Ja zum Verhüllungs-Verbot, 3-teilig d.pn

Linkes+Liberales Ja zum Verhüllungs-Verbot

Grenzen zu ziehen ist unbeliebt.

Wir stehen ein für eine offene Gesellschaft, für den gesellschaftlichen Pluralismus und die gleichen Rechte aller Menschen.

Die Vollverhüllung steht aber all diesen Anliegen diametral entgegen:

  • In einer offenen Gesellschaft habe ich (und nicht nur die Polizei) das Recht zu wissen, mit wem ich spreche.

  • Abkapslung und Ausgrenzung der Frau aus dem öffentlichen Raum  verunmöglicht einen Dialog und widerspricht der offenen Gesellschaft.

  • Der politische Islam ist ein offener Gegner der gesellschaftlichen Vielfalt und des gesellschaftlichen Pluralismus.

  • Die politische Strömung des islamistischen Fundamentalismus negiert weltweit die Menschenrechte und verletzt diese täglich in hohem Mass.

  • Die Uniform des politischen Islams, welcher explizit die Gleichberechtigung von Mann und Frau ablehnt und die Scharia über alle anderen (staatlichen) Regeln stellt, gehört nicht in unsere Strassen.

  • Unsere Bündnispartner sind die fortschrittlichen und säkularen Musliminnen und Moslems, welche als erste Opfer dieses Fanatismus werden, und nicht die hofierten Muslimverbände, welche beste Verbindungen zu Erdogan in der Türkei und den Saudi-Arabischen Stiftungen unterhalten.

Deshalb - und das wissen wir Linke und Liberalen - braucht auch die freiheitliche Lebensform Grenzen gegenüber der Unfreiheit, gegenüber denjenigen, welche sich zwar als Opfer darstellen, in Wirklichkeit aber Menschenrechte mit Füsse treten und ihren Gegnern sogar das Lebensrecht absprechen.

 

Setzen wir eine rote Linie gegenüber dem Fanatismus und Fundamentalismus.

Ein paar Stimmen zum JA:

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frauenrechte ja. Komitee von Saida Kelle
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7.3.2021 Schweiz: Ja zum Verhüllungs-Verbot

1 nur ein Stück Stoff? Der Individualitä
Burka Müllsack. Unterdrückung übersehen.

Unterdrückung sieht man nicht, Unterdrückte sieht man nicht.

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1000 ermordete junge Frauen im Iran, die sich den Regeln des Islamismus nicht unterwerfen wollten.

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Unsere Argumente:

 

"Keine Kleider-Vorschriften"

Bei der Vollverschleierung geht es nicht um modische Accessoires. Sie unterstreicht ja nicht die Persönlichkeit - nein sie vernichtet sie. Die Vollverhüllung entmenschlicht die Frauen, macht sie zu anonymen "Wesen". Extremistische Theorien haben den 'Andern' immer zuerst das Menschsein abgesprochen, um sie dementsprechend erniedrigend behandeln zu dürfen.

"Schadet niemandem"

Sich einmal zu 'verkleiden' schadet tatsächlich niemandem. Eine permanente Verhüllung richtet jedoch einen grossen gesellschaftlichen Schaden an: Der Gegner des Pluralismus und Hasser von gleichen Rechten aller Menschen - der fanatische Islamismus - läuft unentwegt missionierend mit seiner Uniform durch die Strassen. Diese unsichtbar-Machung und damit der Ausschluss dieser Frauen als Persönlichkeiten aus dem öffentlichen Raum schadet der gesellschaftlichen Integration, schadet der Gleichberechtigung, schadet dem Dialog zwischen den verschiedenen Weltanschauungen. 

 

"Der SVP auf den Leim gekrochen"

Noch 2010 forderte ein SP-Positionspapier ein Verhüllungsverbot. Nur weil jetzt ein Initiativ-Komitee um einige SVP-Exponenten die Forderung aufgegriffen hat, wird die Forderung nicht falsch. Mit ihrer parteipolitisch gefärbten Reaktion haben die linksgrünen und liberalen Parteien die fortschrittlichen Musliminnen und Moslems im Regen stehen gelassen und sind damit der SVP auf den Leim gekrochen. Wir tun dies nicht.

 

"Es gibt ja nur wenige Vollverschleierungen in der Schweiz"

Ja, zum Glück. In unserem Land haben sich viele Menschen aus Pakistan, Afghanistan, Kurdistan, Syrien, Nigeria etc. vor dem islamistischen Faschismus in Sicherheit gebracht. Nun hofiert man die reichen islamistischen Golfstaaten und macht Konvertitinnen, hinter denen meist ein fanatischer Salafist steckt, zu Verteidigerinnen der Freiheit. Wir lassen uns nicht täuschen. Die Welt schaut auf uns und wir werden die mit täglicher Ungleichheit und Unterdrückung Konfrontierten nicht vergessen.

"Es reicht, wenn die Behörden wissen, wer hinter der Verhüllung steckt"

Nein, auch ich habe das Recht, mein Gegenüber zu erkennen. Die Vollverschleierung verunmöglicht den für eine offene Gesellschaft notwendige Dialog auf Augenhöhe.

"Rassismus und Hass gegen den Islam"

Die Menschen 'im Islam' sind selbst Opfer des fundamentalistischen Islamismus geworden. Statt sich mit den Betroffenen zu solidarisieren, will man den fortschrittlichen Muslime mit einem solchen ungerechtfertigten Frontalangriff einen Maulkorb verhängen. Dies macht die Opfer zu Tätern.

Die Kritik an einer Ideologie, die den Prinzipien von Gleichberechtigung, Pluralismus und Rechtsstaatlichkeit widerspricht, ist nicht nur rechtens, sondern wird von den progressiven und liberalen Kräften in der Schweiz unterstützt.

Unsere Forderungen:

  • Frauen dürfen nicht "unsichtbar" gemacht werden.

  • kein Ausschluss der Frau aus dem Öffentlichen Raum, keine Maskularisierung des öffentlichen Raumes.

  • keine (religiösen) Uniformen auf unseren Strassen.

  • keine Behinderung einer offenen Kommunikation, die für den gesellschaftlichen Frieden wichtigen ist.

  • keinen Freiraum für den Anspruch auf die (über dem Gesetz stehende) Scharia.

  • Keine Toleranz gegenüber fundamentalistischen Hasspredigern.

  • Keine Einmischung und Finanzierung durch das türkische Religions-Ministerium und Saudi-Arabische Stiftungen.

  • keine ideologische Spaltung der Gesellschaft durch ununterbrochene und dominante Zurschaustellung seiner Überzeugung (Religion ist hauptsächlich Privatsache, für eine säkulare Schweiz).

​"Die Burka zu akzeptieren, heisst, die Degradierung der Frau und die Kriminalisierung des weiblichen Körpers zu dulden, Sexismus zu normalisieren. Es bedeutet, die Entfeminisierung und die Maskulinisierung des öffentlichen Raums gutzuheissen."

Kacem El Ghazzali, 2021

 

Der politische Islamismus will den Ausschluss der Frau aus dem Öffentlichen Raum - Wir nicht.

Für uns sind verfolgte und flüchtende Menschen keine Bedrohung:

2016.03.12. Ja Flüchtende, nein Islamism
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unsere Abstimmungs-Kampagne finanziell.

IBAN: CH25 0844 0257 7905 3200 1

Humanistische Atheisten, Vermerk "Vollverhüllung"

Bank CLER
SWIFT (BIC): BCLRCHBB
4000 Basel, Switzerland

Diese Gelder werden ausschliesslich für das Komitee "Fundamentalismus - Nein danke! Linkes + Liberales JA zum Verhüllungs-Verbot" verwendet.

  Ja, ich möchte weiterhin informiert werden über

Wer die aggressive Ideologie, die hinter der Vollverschleierung steckt, kennt, sagt Ja zum Verhüllungs-Verbot.